Skrill Casino Schweiz: Einzahlung und Auszahlung bei bewilligten Online-Casinos
Skrill Casino Schweiz ist die Bezeichnung für bewilligte Schweizer Online-Casinos, die das E-Wallet Skrill als Einzahlungsmethode akzeptieren. Von den zehn durch die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission) bewilligten Online-Spielbanken führen vier – Admiral, StarVegas, mycasino und Pasino – Skrill öffentlich in ihrer Kasse.
Die Mindesteinzahlung beginnt bei CHF 10, und das Casino selbst verlangt dafür keine Gebühr. Zurück auf das Skrill-Konto zahlt dagegen kein geprüfter Anbieter aus: Gewinne gehen auf ein Zahlungskonto auf den eigenen Namen, weshalb sich Twint, PostFinance Pay, paysafecard oder eine klassische Banküberweisung häufig als praktischere Auszahlungswege anbieten.
Bewilligte Anbieter wie Admiral oder mycasino zeigen ihre Zahlungsmethoden offen in der Kasse, ergänzt durch Slots und Live-Tische bekannter Studios sowie Willkommensboni, die unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode gelten. Die ESBK erteilt ihre Bewilligung ausschliesslich als Erweiterung einer konzessionierten Schweizer Spielbank; ausländisch lizenzierte Seiten bleiben aussen vor und unterliegen der Netzsperre.
Skrill als Einzahlungsmethode bei Schweizer Online-Casinos
Die Einzahlung mit Skrill läuft bei den vier Anbietern, die das E-Wallet listen, technisch ähnlich ab: Das Guthaben liegt bereits im Skrill-Konto und wird beim gewählten Casino direkt weitergereicht, ohne dass Kartendaten erneut eingegeben werden.
- Skrill-Konto einrichten und mit Guthaben laden: per Banküberweisung kostenlos, per Karte bis zu 1,25 Prozent.
- Im gewählten Casino – etwa bei Admiral, StarVegas, mycasino oder Pasino – in der Kasse die Zahlungsmethode Skrill auswählen.
- Betrag eingeben: Minimum CHF 10, das Maximum reicht je nach Anbieter von CHF 2’000 bei StarVegas bis CHF 10’000 bei Admiral pro Transaktion.
- Zahlung im Skrill-Konto bestätigen: Das Casino verlangt keine eigene Gebühr, das Guthaben ist sofort im Spielerkonto verfügbar.
Die Kosten liegen dabei vor dem Casino, nicht im Casino: Skrill selbst verlangt für das Aufladen per Karte bis 1,25 Prozent, bei einer Währungsumrechnung zusätzlich bis 3,99 Prozent, falls das Guthaben nicht bereits in Franken geführt wird. Admiral setzt zudem ein registriertes Skrill-Konto voraus und weist darauf hin, dass je nach Nutzung zusätzliche Verifizierungsschritte nötig sein können.
Bei jackpots.ch und casineo.ch fehlt Skrill dagegen in der öffentlichen Kasse (Stand August 2026) – wer dort spielen will, greift auf eine der anderen Zahlungsmethoden zurück. Vor der ersten Einzahlung lohnt sich deshalb ein Blick auf die Zahlungsseite des gewählten Casinos, da sich das Angebot einzelner Kassen ändern kann.
Skrill oder Rapid Transfer in der Kasse
Nicht jede Zahlung, die in der Kasse unter der Marke Skrill erscheint, läuft tatsächlich über das Wallet. Rapid Transfer gehört ebenfalls zur Paysafe-Gruppe, ist aber kein E-Wallet, sondern ein Direktzahlungsweg vom Bankkonto, der in manchen Kassen unter dem Namen Skrill sichtbar wird.
Wer sein Guthaben gezielt über das Skrill-Konto aufladen will, prüft deshalb auf der Zahlungsseite des Casinos, ob dort tatsächlich das Wallet oder eine Direktüberweisung gemeint ist. Einen eigenen Katalog, welche Schweizer Casinos Skrill akzeptieren, veröffentlicht der Anbieter selbst nicht; verlässlich ist nur der Blick in die jeweilige Kasse.
Skrill-Auszahlung: Rückweg über das Bankkonto
Bei der Auszahlung dreht sich der Zahlungsweg nicht einfach um: Kein bei der ESBK bewilligter Anbieter dokumentiert öffentlich eine Gutschrift zurück auf das Skrill-Konto, obwohl die Einzahlung darüber möglich ist.
„Gewinne und Guthaben auf dem Spielerkonto dürfen ausschliesslich auf ein Zahlungskonto auf den Namen der Inhaberin oder des Inhabers des Spielerkontos überwiesen werden.“
So formuliert es Artikel 50 Absatz 2 der Geldspielverordnung (VGS SR 935.511). Ein Verbot von E-Wallet-Auszahlungen oder die Vorgabe eines Schweizer Kontos steht dort nicht; diese Einschränkung setzen die Anbieter selbst.
Bei jackpots.ch läuft die Auszahlung ausschliesslich auf ein Schweizer Bankkonto auf den vollen Namen, kostenlos und innerhalb von 3 bis 4 Arbeitstagen. Bei casineo.ch gilt zusätzlich ein Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto ohne Mindestbetrag, mit Bearbeitung meist innerhalb eines Arbeitstags.
Zwei Uhren für ungenutztes Guthaben
Zwei Fristen laufen unabhängig voneinander und in unterschiedliche Richtungen. Skrill selbst verlangt eine Inaktivitätsgebühr von EUR 5,00 pro Monat, wenn sechs Monate lang weder ein Login noch eine Transaktion stattfindet.
Das Spielerkonto beim Casino dagegen wird laut Artikel 51 der Geldspielverordnung erst aufgelöst, wenn es mehr als zwei Jahre inaktiv war; ein verbleibendes Guthaben geht dabei auf ein Zahlungskonto auf den eigenen Namen. Wer Guthaben später wieder im Skrill-Konto haben möchte, zahlt es zunächst auf die Bank aus und lädt das Wallet danach erneut auf – die Rückbuchung zählt wieder als gewöhnliches Aufladen.
Alternative Zahlungsmethoden, wenn Skrill fehlt
Nicht jedes bewilligte Casino führt Skrill – fehlt die Methode, zeigt ein Vergleich der wichtigsten alternativen Zahlungsmethoden, wie unterschiedlich Ein- und Auszahlung bei den übrigen Wegen ausfallen.
| Methode | Einzahlung | Auszahlung | Minimum | Verbreitung bei den 10 Bewilligten |
|---|---|---|---|---|
| Skrill | sofort | nein | CHF 10 | 4 von 10 |
| Twint | sofort | nein, nur Einzahlung | CHF 10 | 9 von 10 |
| PostFinance Pay | sofort | nein, Rückweg Bank | CHF 10 | breit |
| paysafecard | sofort | nein | CHF 10 (Nennwerte 10/25/50/100) | breit |
| Banküberweisung | 1–2 Arbeitstage | ja, 3–4 Arbeitstage | nicht publiziert | alle |
Twint ist mit neun von zehn bewilligten Anbietern die am breitesten verfügbare Methode, funktioniert aber wie Skrill nur für die Einzahlung. PostFinance Pay deckt einen ähnlich grossen Teil der Kassen ab und beginnt ebenfalls bei CHF 10.
Auch paysafecard wird in festen Nennwerten von CHF 10, 25, 50 und 100 verkauft und eignet sich, wer ohne Bankverbindung einzahlen will. Einzig die Banküberweisung schliesst den Kreis und bringt Gewinne unabhängig von der gewählten Einzahlungsmethode zurück – dafür dauert sie am längsten.
Bewilligte Schweizer Online-Casinos im Kurzüberblick
Der Kassencheck aller zehn bewilligten Online-Casinos im August 2026 liefert diesen Kurzüberblick: Skrill ist längst nicht überall verfügbar, doch wer die Methode gezielt sucht, findet sie bei vier Namen mit unterschiedlichen Limiten.
| Anbieter | Skrill-Einzahlung | Minimum | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Admiral | ja | CHF 10 | Maximum CHF 10’000 pro Transaktion |
| StarVegas | ja | CHF 10 | Maximum CHF 2’000 pro Transaktion |
| mycasino | ja | CHF 10 | eines von neun Zahlungswegen, Höchstbetrag nicht publiziert |
| Pasino | ja | CHF 10 | eigene Skrill-Methodenseite, Höchstbetrag nicht publiziert |
| jackpots.ch | nein | – | listet Visa, Mastercard, PostFinance Pay, Twint, Banküberweisung, paysafecard, Apple Pay |
| casineo.ch | nein | – | listet Karten, Apple Pay, paysafecard, PostFinance, Twint, Banküberweisung |
Drei der vier Kassenseiten – Admiral, StarVegas und mycasino – liessen sich direkt öffnen; die vierte, Pasino, war nur über einen Proxy-Zugriff einsehbar, zeigt aber ebenfalls eine eigene Skrill-Methodenseite. Bei den vier weiteren bewilligten Namen war die Kasse zum Zeitpunkt der Prüfung technisch nicht einsehbar; das bedeutet nur, dass Skrill dort öffentlich nicht bestätigt werden konnte, nicht dass die Methode fehlt.
Eine Cross-Prüfung mit einer unabhängigen Zahlungsmatrix bestätigt das Verhältnis Einzahlung ja, Auszahlung nein für Skrill in der Schweiz, ordnet die Methode aber teils auch Anbietern zu, die sie auf der eigenen Kassenseite nicht führen. Für diesen Artikel zählen deshalb nur die vier direkt auf den Kassenseiten geprüften Namen.
Wofür sich Skrill lohnt und wann eine andere Methode besser ist
Aus dem Kassencheck ergibt sich eine klare Aufteilung: Der Weg über das Wallet lohnt sich nicht in jeder Konstellation.
- Dafür spricht ein bereits geführtes und geladenes Skrill-Konto: Die Einzahlung kostet beim Casino nichts, liegt sofort im Spielerkonto und beginnt bei CHF 10.
- Bei Admiral und StarVegas kommt der Spielraum nach oben dazu – publiziert sind CHF 10’000 beziehungsweise CHF 2’000 pro Transaktion.
- Dagegen spricht ein leeres Wallet, das erst per Karte geladen werden müsste: bis 1,25 Prozent fürs Aufladen, bei einer Währungsumrechnung nochmals bis 3,99 Prozent.
- Wer den Rückweg mitdenkt, plant ohnehin über die Bank: Zurück aufs Skrill-Konto zahlt keiner der geprüften Anbieter aus.
- Fehlt Skrill in der Kasse, sind Twint oder PostFinance Pay die naheliegende Wahl; beide beginnen ebenfalls bei CHF 10 und decken mehr der bewilligten Anbieter ab.
Spielangebot bei Skrill-fähigen Casinos
Die Zahlungsmethode hat keinen Einfluss auf das Spielangebot: Welche Spiele ein Casino führt, hängt an der ESBK-Bewilligung und an der Qualifikationsliste der Anbieter, nicht an der gewählten Kasse. Für Live-Tische qualifizieren sich in der Schweiz die Studios Evolution, Playtech, Pragmatic Play und Stakelogic; andere international bekannte Live-Anbieter fehlen auf dieser Liste.
Nach eigenen Angaben führt mycasino über 3’000 Spiele von mehr als 50 Studios, verteilt auf vier Live-Bereiche – ein Beispiel dafür, wie breit das Angebot bei einem Skrill-fähigen Anbieter ausfallen kann, ohne dass Skrill selbst dabei eine Rolle spielt. Wer zwischen mehreren bewilligten Casinos wählt, prüft Spielangebot und Zahlungsmethode deshalb getrennt voneinander.
Boni bei einer Einzahlung mit Skrill
Bonusbedingungen hängen bei bewilligten Schweizer Casinos am Spielerkonto, nicht am gewählten Zahlungsweg. Ob eine bestimmte Einzahlungsmethode von einem Angebot ausgeschlossen ist, steht in den Bonusbedingungen des jeweiligen Anbieters und sollte vor der Einzahlung geprüft werden, nicht danach.
In anderen regulierten Märkten schliessen manche Anbieter E-Wallets wie Skrill gezielt von Einzahlungsboni aus; für die Schweiz liegt dazu keine vergleichbare Primärquelle vor, weshalb sich daraus keine allgemeine Regel ableiten lässt.
Der Anbieter mycasino zeigt beispielhaft, wie eine Willkommensaktion aufgebaut sein kann: 100 Prozent bis CHF 300 zusätzliches Guthaben plus 200 Freispiele, verbunden mit einer 35-fachen Umsatzanforderung innerhalb von 30 Tagen. Dieses Angebot gilt unabhängig von der Zahlungsmethode und ist kein Skrill-spezifischer Bonus; wer eine Einzahlung mit Skrill plant, liest die Bonusbedingungen des gewählten Casinos deshalb vollständig, bevor er sich entscheidet.
Rechtlicher Rahmen und die Wahl des richtigen Casinos
Der rechtliche Rahmen entscheidet am Ende mehr über die Wahl des richtigen Casinos als die Zahlungsmethode. Die ESBK bewilligt ein Online-Casino in der Schweiz nur als Erweiterung einer bereits konzessionierten Spielbank, und eine ausländische Lizenz aus Malta oder Curaçao berechtigt nicht dazu, Online-Casino-Spiele hierzulande anzubieten.
Nicht bewilligte Domains unterliegen nach Artikel 86 des Bundesgesetzes über Geldspiele (BGS) der Netzsperre; die aktuelle Sperrliste der ESBK führte zuletzt 3’398 Einträge. Auch Seiten, die den Namen eines bewilligten Anbieters nachahmen, gehören nicht zum offiziellen Angebot und sollten gemieden werden.
Ein Spielerkonto setzt Volljährigkeit und Wohnsitz in der Schweiz voraus, und Gewinne aus Spielen bei einem bewilligten Anbieter bleiben bis CHF 1’071’000 steuerfrei. Die Zahlungsmethode ändert an diesen Regeln nichts: Massgeblich ist allein, ob das Casino bewilligt ist.
- ESBK-Bewilligung des Casinos prüfen, bevor überhaupt eine Zahlungsmethode zur Sprache kommt.
- Skrill-Verfügbarkeit direkt auf der Zahlungsseite des gewählten Anbieters bestätigen, da sich Kassen ändern können.
- Bei der Auszahlung mit Namensgleichheit rechnen: Das Zahlungskonto muss auf den eigenen Namen lauten.
- Twint oder PostFinance Pay als Alternative kennen, falls Skrill beim gewählten Casino fehlt.
- Bonusbedingungen vor der Einzahlung lesen, statt sich nachträglich auf eine mündliche Zusage zu verlassen.
Häufige Fragen zu Skrill Casino Schweiz
Nein. Skrill ist bei vier der zehn bewilligten Anbieter öffentlich als Zahlungsweg gelistet: Admiral, StarVegas, mycasino und Pasino. Die übrigen führen es entweder nicht, oder ihre Kasse war zum Zeitpunkt der Prüfung nicht einsehbar.
CHF 10 gilt bei allen vier Anbietern, die Skrill führen. Das Maximum pro Transaktion unterscheidet sich: StarVegas erlaubt bis CHF 2’000, Admiral bis CHF 10’000.
Nein. Kein geprüfter Anbieter dokumentiert eine Auszahlung zurück auf das Skrill-Konto; ausgezahlt wird stattdessen auf ein Konto, das auf den eigenen Namen lautet – in der Praxis ein Schweizer Bank- oder PostFinance-Konto.
Teilweise. Casino und Händlerzahlung kosten 0 Prozent, doch das Aufladen des Skrill-Kontos per Karte kostet bis 1,25 Prozent, und eine Währungsumrechnung kann bis 3,99 Prozent zusätzlich kosten.
3 bis 4 Arbeitstage dauert die Auszahlung bei jackpots.ch, casineo.ch bearbeitet die meisten Fälle innerhalb eines Arbeitstags. Der Weg vom Skrill-Konto aufs eigene Bankkonto dauert laut Skrill selbst von unter einem Tag bis zu 5 Arbeitstagen.
Ohne Verifizierung geht es nicht: Das Spielerkonto verlangt Volljährigkeit und Wohnsitz in der Schweiz, das Skrill-Konto muss registriert sein, und je nach Nutzung kommen zusätzliche Verifizierungsschritte sowie Namensgleichheit bei der Auszahlung dazu.
Ja, über die Funktion Spending control. Sie blockiert Zahlungen an Glücksspiel-Händler aus dem Guthaben, per Prepaid-Karte und per 1-Tap; das Aufheben wirkt erst nach 48 Stunden. Die nationale Spielsperre nach Artikel 80 BGS ersetzt sie nicht; wer sein Spielverhalten insgesamt prüfen lassen will, erreicht SOS Spielsucht anonym unter 0800 040 080.
Ja, sofern das Casino bewilligt ist: Die Steuerbefreiung hängt an der ESBK-Bewilligung des Anbieters, nicht an der Zahlungsmethode. Für Gewinne ab dem 1. Januar 2026 gilt bei bewilligten Online-Spielbankenspielen ein Freibetrag von CHF 1’071’000.