Online Casino Schweiz neu: Zehn ESBK-bewilligte Anbieter im Vergleich

Online Casino Schweiz neu bezeichnet die jüngste ESBK-bewilligte Online-Erweiterung einer bestehenden Schweizer Spielbank, nicht einen frisch gestarteten internationalen Anbieter. Aktuell sind zehn solche Angebote legal aktiv; das jüngste ist casineo.ch des Casinò Locarno seit 17. März 2026, davor admiral.ch des Casino Admiral Mendrisio seit 16. Juli 2025. Erkennen lässt sich eine solche Bewilligung an der Konzessionsnummer im Footer und an der von der ESBK geführten Liste der zehn Anbieter. Wer beides prüft, meidet nicht bewilligte Angebote; solche Seiten blockiert die Behörde per Netzsperre und führt sie auf einer öffentlichen Sperrliste.

Eingezahlt wird bei den jüngsten Anbietern über TWINTPostFinance Pay und Paysafecard ab CHF 10, in beiden Kassen ohne Gebühr; ausgezahlt wird nur auf ein Schweizer Konto, das den Namen des Spielerkontos trägt. Bekannte Provider liefern die Spiele schon zum Marktstart, dazu kommt bei beiden jüngsten Häusern ein Willkommensbonus mit eigenen Umsatzbedingungen. Rechtlich gelten für neue Häuser dieselben Vorgaben wie für etablierte Spielbanken: ein Mindestalter von 18 Jahren, ein Steuerfreibetrag bis CHF 1’071’000 und eine schweizweite Spielsperre.

Die neuesten ESBK-bewilligten Online-Casinos im Überblick

Der Bundesrat vergab am 29. November 2023 die Konzessionen für die Spielbankenperiode 2025 bis 2044 an 22 Standorte. Davon erhielten zwölf Häuser das Recht, ihre Spiele online anzubieten, so viele wie noch nie zuvor; neu online berechtigt waren damals Locarno und St. Moritz.

Die Konzession St. Moritz wurde am 20. August 2025 widerrufen, wodurch rechnerisch elf Häuser online-berechtigt bleiben. Tatsächlich live sind laut ESBK-Liste nach dem Stand von März 2026 zehn Angebote, denn nicht jede Berechtigung führt sofort zu einem laufenden Betrieb.

Lesen lässt sich der Begriff «neu» auf drei Arten: als jüngster Marktzugang (casineo.ch), als zweitjüngster (admiral.ch) oder als jüngste gemeinsame Konzessionsperiode, die alle zehn Häuser seit dem 29. November 2023 halten. Eine vierte Lesart ist in Werbetexten verbreitet: ein frisch lancierter Offshore-Anbieter, der sich selbst als «neues Schweizer Casino» bezeichnet. Als legaler Subtyp existiert diese vierte Lesart jedoch nicht.

Die zehn bewilligten Häuser im Detail

Alle zehn bewilligten Online-Spielbanken lassen sich anhand von Domain, Trägerhaus und Startdatum eindeutig identifizieren, jüngste zuerst:

DomainLand-SpielbankOnline seitKonzession
casineo.chCasinò Locarno17. März 2026N° 2023-B-10-E
admiral.chCasino Admiral Mendrisio16. Juli 20252023-B-13-E
swiss4win.chCasinò Lugano1. März 2021
pasino.chGenfer Spielbank16. November 2020
7melons.chGrand Casino Bern15. September 2020
starvegas.chCasino Interlaken24. Februar 2020
casino777.chCasino Davos9. September 2019516-008-01
online.swisscasinos.chSwiss Casino Pfäffikon2. September 2019
mycasino.chGrand Casino Luzern22. August 20192023-A-12-E
jackpots.chGrand Casino Baden5. Juli 2019516-003-01

Ihre Konzessionsnummer weisen casineo.ch und admiral.ch im Klartext aus, bei den länger aktiven Häusern jackpots.ch und casino777.ch sind die Registernummern dokumentiert. Nur diese beiden jüngsten Häuser sind im engeren Sinn «neu»; alle weiteren Angebote, die ebenfalls als neue Schweizer Online-Casinos beworben werden, sind entweder länger etablierte Schweizer Häuser oder in der Schweiz gar nicht bewilligt.

Marktgrösse und verbreitete Irrtümer

Zwei Fehleinschätzungen kursieren zu diesem Thema. Manche Anbieter-Übersichten sprechen von «zwölf legalen Online-Casinos» und verwechseln damit die Online-Berechtigung mit dem tatsächlichen Betrieb. Andere Fachpublikationen behaupten, das Gesetz begrenze den Markt fest auf zehn Lizenzen; eine solche Grenze kennt das Bundesgesetz über Geldspiele nicht. Massgeblich ist allein die aktuelle ESBK-Liste der aktiven Bewilligungen, nicht die Zahl der einst vergebenen Online-Berechtigungen.

Der wirtschaftliche Rahmen zeigt, wie klein ein einzelner Neuzugang gegenüber dem Gesamtmarkt bleibt. 2025 erzielten die Schweizer Spielbanken einen Bruttospielertrag von CHF 878 Mio., online mit einem Plus von 1,2 % gegenüber dem Vorjahr, während der landbasierte Betrieb um 3,9 % zurückging. Der Bund kassierte daraus eine Spielbankenabgabe von CHF 353 Mio. Ein Haus wie casineo.ch verändert diese Grössenordnung kaum, verschiebt das Wachstum aber sichtbar in Richtung online.

Wofür sich die beiden jüngsten Häuser eignen

Zwischen casineo.ch und admiral.ch entscheidet weniger das Startdatum als die Frage, was ein Haus offenlegt, bevor die erste Einzahlung erfolgt. Beide stehen unter derselben Aufsicht; auseinander gehen sie dort, wo der Anbieter selbst bestimmt — bei Bonusbedingungen und Kasse.

  • Casineo.ch passt, wenn die Kosten eines Bonus vorher nachvollziehbar sein sollen: Umsatzfaktor und Frist stehen im Hilfebereich, und zur Auszahlung nennt das Haus eine Bearbeitungszeit. Weniger geeignet, wenn die Bonushöhe bereits auf der Startseite feststehen soll.
  • Admiral.ch passt, wenn es auf Auswahl in der Kasse ankommt: acht Einzahlungswege, darunter zwei E-Wallets, dazu ein beziffertes Willkommensangebot. Weniger geeignet, wenn die Umsatzbedingung vorab nachlesbar sein soll, denn der Anbieter beziffert sie nicht.
  • Ein länger etabliertes Haus passt besser, wenn Katalogbreite oder eine bereits eingeführte Sofortauszahlung den Ausschlag gibt. Beides wächst bei einem neuen Anbieter erst mit der Zahl der einzeln bewilligten Spiele.

Woran Sie ein legales neues Online-Casino erkennen

Ob ein neues Angebot bewilligt ist, lässt sich in wenigen Minuten klären, ohne die ESBK-Liste selbst aufzurufen. Woran Sie es erkennen, zeigen vier Merkmale. Zusammen liefern sie eine verlässliche Antwort, jedes für sich ist bereits ein starkes Indiz.

Konzessionsnummer, Trägerhaus und Währung

Ausgewiesen wird die Konzessionsnummer bei bewilligten Häusern im Footer und im Klartext, etwa bei casineo.ch mit N° 2023-B-10-E oder bei admiral.ch mit Konzession-Nr. 2023-B-13-E. Formulierungen wie «international lizenziert» ohne Nummer und ohne Behörde sind kein Nachweis. Dazu kommt das Trägerhaus: Ein bewilligtes Angebot läuft auf einer .ch-Domain und gehört zu einer bestehenden Schweizer Spielbank; ohne dieses Trägerhaus im Hintergrund kann eine Seite nach Art. 8 BGS nicht bewilligt sein. Gerechnet wird bei bewilligten Anbietern ausschliesslich in CHF mit Apostroph-Tausendertrennung; Beträge in Euro oder Dollar auf einer angeblichen Schweizer Seite sind ein Offshore-Marker.

TWINT und PostFinance als Praxistest

Prüfen lässt sich das vierte Merkmal direkt in der Kasse: TWINT und PostFinance sind bankgebunden und faktisch nur bei ESBK-Lizenznehmern verfügbar. Das ist ein praktischer Hinweis, aber kein Rechtsargument, denn das Geldspielgesetz kennt keine Zahlungssperre für Banken. Alle vier Merkmale zusammen erfüllen die bewilligten Häuser; fehlt eines davon, ist Vorsicht angebracht, bevor ein Spielerkonto eröffnet wird.

Wie gross das illegale Angebot daneben ausfällt

Rund 580 neue Domains sperrte die ESBK allein 2025, während im selben Jahr nur ein einziger neuer legaler Marktzugang dazukam. Die Sperrliste selbst umfasste im Mai 2026 rund 3’398 Einträge. Wer trotzdem auf ein nicht bewilligtes Angebot stösst, riskiert mehr als ein einzelnes schlechtes Erlebnis. Zur Gegenprobe führt die ESBK sowohl die Liste der bewilligten Online-Spielbanken als auch die Sperrliste nicht bewilligter Angebote öffentlich; beide lassen sich in derselben Prüfung parallel abgleichen, statt sich allein auf Bewertungsportale zu verlassen.

Zahlungsmethoden bei neuen Schweizer Online-Casinos

Unterschiede zeigen sich bei der Zahlungsmethode vor allem in der Bandbreite, nicht im Mindestbetrag.

Einzahlung: Beträge und Wege

Sechs Einzahlungswege bietet casineo.ch an, admiral.ch acht. Trotz der unterschiedlichen Bandbreite setzen beide Häuser die Mindesteinzahlung einheitlich bei CHF 10 an und erheben laut eigenen Angaben keine Gebühr auf die Einzahlung selbst. Gebührenfrei ist damit ausdrücklich nur die Einzahlung, nicht automatisch auch die Auszahlung.

  • casineo.ch: Kreditkarte, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance, TWINT und Banküberweisung; Mindesteinzahlung CHF 10; Auszahlung nur auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, meist innerhalb eines Werktags.
  • admiral.ch: TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, Paysafecard, Skrill, Neteller und PostFinance; Mindesteinzahlung CHF 10; Auszahlung zwischen wenigen Stunden und mehreren Werktagen.

Handyrechnung als Zahlungsmethode existiert bei keinem Schweizer Online-Casino, auch nicht bei den beiden jüngsten. TWINT ist marktweit bei neun der zehn bewilligten Anbieter als Einzahlungsweg öffentlich belegt und damit praktisch zum Standard geworden.

Auszahlung: Fristen und Kontobindung

Ausgezahlt wird bei beiden Anbietern nach derselben Regel: Das Geld geht nur auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das den Namen des Spielerkontos trägt. Casineo.ch bearbeitet Auszahlungen üblicherweise innerhalb eines Werktags, admiral.ch nennt eine Spanne von wenigen Stunden bis zu mehreren Werktagen, ohne eine feste Frist zuzusichern. Eine marktweite Mindestauszahlung oder eine einheitliche Bearbeitungsdauer für alle neuen Anbieter lässt sich aus diesen beiden Fällen nicht ableiten.

Einen Massstab für künftige Entwicklungen liefert das etablierte Haus mycasino.ch, das seit dem 16. April 2026 als erster ESBK-Lizenznehmer eine Echtzeit-Auszahlung über den Anbieter YAPEAL einführte. Bei den beiden jüngsten Häusern ist eine vergleichbare Sofortauszahlung bislang nicht dokumentiert, was auf einen weiteren Unterschied zwischen Marktalter und Kassenausstattung hindeutet.

Spiele und Provider bei neuen Casinos

Jedes einzelne Online-Spiel benötigt neben der Konzessionserweiterung des Bundesrates eine eigene Bewilligung der ESBK. Dieses zweistufige Verfahren erklärt, warum neue Schweizer Häuser mit einem deutlich kleineren Katalog starten als international beworbene Angebote ausserhalb der Schweizer Regulierung.

Womit casineo.ch zum Marktstart antritt

Zum Marktstart stammen die Spiele bei casineo.ch von den Providern Greentube, Hacksaw Gaming, Light & Wonder, Playson, Playtech, Pragmatic Play und Wazdan.

Live-Casino: vier zugelassene Provider

Live-Casino-Tische dürfen in der Schweiz nur vier ESBK-qualifizierte Anbieter liefern: Stakelogic, Pragmatic Play, Playtech und Evolution. Verbreitete internationale Namen wie Ezugi oder NetEnt Live erscheinen dagegen in keiner Schweizer Kasse.

Als Grössenvergleich dient das längst etablierte Haus mycasino.ch mit über 3’000 Spielen von mehr als 50 Anbietern in vier Live-Studios. Diese Grössenordnung erreicht ein frisch bewilligtes Casino erst über mehrere Jahre einzelner Spielbewilligungen; wer bei einem neuen Anbieter primär auf Katalogbreite achtet, sollte diesen Aufbauprozess einkalkulieren, statt Auswahl mit Seriosität zu verwechseln.

Boni für neue Online-Casinos in der Schweiz

Bei neuen Anbietern in der Schweiz ist der Bonus meist das einzige Element, das sich zwischen den Häusern deutlich unterscheidet: Mindesteinzahlung, Mindestalter und Auszahlungsziel sind für alle bewilligten Casinos regulatorisch identisch, die Umsatzbedingungen dagegen nicht.

Boni der beiden jüngsten Anbieter

Beworben wird bei casineo.ch ein erster Einzahlungsbonus, dessen Höhe auf der Startseite nicht beziffert ist; die Umsatzbedingungen nennt das Haus dagegen klar: 30-facher Einsatz an Spielautomaten oder 300-facher an Tischspielen, jeweils innerhalb eines Monats.

100 % Einzahlungsbonus plus bis zu 500 Freispiele bewirbt admiral.ch, dazu separat eine Aktion mit 50 % bis CHF 100. Die Umsatzbedingungen für dieses Willkommensangebot nennt der Anbieter auf der eigenen Seite nicht, was einen direkten Vergleich mit casineo.ch erschwert.

Zum Vergleich bietet das etablierte Haus mycasino.ch 100 % bis CHF 300 plus 200 Freispiele bei 35-fachem Umsatz innerhalb von 30 Tagen (nach dem Stand von August 2026).

Was die Umsatzbedingungen wirklich kosten

Eine Umsatzbedingung von 30-fach klingt abstrakt, lässt sich aber leicht in echte Franken übersetzen. Aus einer Einzahlung von CHF 10 bei casineo.ch per TWINT wird der Bonus sofort gutgeschrieben, doch das Umsatzziel an Spielautomaten liegt bei CHF 300 und an Tischspielen sogar bei CHF 3’000. Wer den Bonus an Tischspielen umsetzt, spielt damit das Zehnfache dessen um, was an Spielautomaten nötig wäre. Werbetexte beziffern diesen Unterschied nur selten.

Diese Rechnung gilt ausschliesslich für casineo.ch und lässt sich nicht auf andere Anbieter übertragen, da sich Umsatzfaktor und Frist von Haus zu Haus unterscheiden. Wer den Bonus eines anderen Hauses bewertet, braucht dessen eigene Bedingungen, nicht diesen Rechenweg.

Recht, Steuern und Spielerschutz bei neuen Online-Casinos

Für neue Anbieter gelten dieselben rechtlichen Vorgaben wie für längst etablierte Häuser, denn die Bewilligung selbst ist die Grundlage, nicht das Alter des Anbieters.

Steuerfreibetrag und Verrechnungssteuer

Steuerfrei bleiben Gewinne aus Online-Spielbankenspielen bei bewilligten Anbietern bis CHF 1’071’000 (Gewinne ab dem 1. Januar 2026), darüber greift die Verrechnungssteuer von 35 %. Diese Steuerbefreiung hängt an der Bewilligung des Anbieters, nicht an seinem Alter: Gewinne bei einem nicht bewilligten Angebot fallen nicht unter diese Regelung.

Zulassung, Mindestalter und Spielsperre

Nötig sind zwei Zulassungsstufen: eine Konzessionserweiterung durch den Bundesrat und zusätzlich eine Spielbewilligung der ESBK für jedes einzelne Spiel.

18 Jahre beträgt das Mindestalter (Art. 72 BGS), und ein Spielerkonto setzt Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz voraus (Art. 47 VSBG). Beides gilt unabhängig davon, wie neu der Anbieter ist.

Eine bestehende Spielsperre verhindert die Kontoeröffnung automatisch auch beim jüngsten Anbieter, denn das Register wirkt schweizweit und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein, das als eigene Jurisdiktion bis Ende 2028 ein eigenes Moratorium für Online-Konzessionen führt und deshalb kein «neues» Online-Casino kennt. Wer Beratung sucht, erreicht SOS Spielsucht jederzeit unter der Nummer 0800 040 080.

Kriterien für die Auswahl eines neuen Online-Casinos in der Schweiz

Wer ein neues Online-Casino in der Schweiz wählt, entscheidet im Kern über fünf Punkte. Zuerst zählt die Bewilligung: Konzessionsnummer im Footer und Position in der ESBK-Liste prüfen, bevor Geld eingezahlt wird. Danach zählt der Stand der Liste, denn aktuell sind zehn Häuser live, zuletzt casineo.ch seit 17. März 2026. Praktisch folgen drei weitere Punkte. Prüfen Sie die bevorzugte Zahlungsmethode — TWINT, PostFinance Pay, Paysafecard oder Banküberweisung — in der Kasse des jeweiligen Anbieters gegen. Rechnen Sie die Umsatzbedingungen des Willkommensbonus in echte Franken um, statt nur den beworbenen Prozentsatz zu lesen. Und gleichen Sie das Spiel- und Live-Casino-Angebot mit dem eigenen Anspruch an Auswahl ab, den Aufbauprozess neuer Häuser eingerechnet.

FAQ – Häufig gestellten Fragen

Ein Werbebanner verspricht ein neues Online Casino in der Schweiz — was zählt hier wirklich als neu?

Als neues Online-Casino gilt in der Schweiz ausschliesslich die jüngste Online-Erweiterung einer bestehenden, vom Bundesrat konzessionierten Spielbank, zusätzlich bewilligt durch die ESBK für jedes einzelne Spiel. Frisch gestartete internationale Marken ohne Schweizer Trägerhaus erfüllen diese Definition nicht, auch wenn sie sich selbst so bewerben. Massgeblich ist die aktuelle ESBK-Liste, nicht die Eigenbezeichnung einer Website.

Ich möchte beim jüngsten Anbieter starten — welches Haus ist das gerade?

Casineo.ch des Casinò Locarno ist mit dem Start am 17. März 2026 das neueste bewilligte Online-Casino der Schweiz; davor ging admiral.ch des Casino Admiral Mendrisio am 16. Juli 2025 online. Seither ist kein weiteres Haus dazugekommen (nach dem Stand von August 2026).

Mir bleiben nur wenige Minuten für die Prüfung — worauf schaue ich zuerst?

Vier Punkte reichen: Konzessionsnummer im Footer, Trägerhaus mit bestehender Schweizer Spielbank, CHF-Beträge mit Apostroph-Schreibweise und die Verfügbarkeit von TWINT oder PostFinance in der Kasse. Fehlt eines davon, lohnt der direkte Abgleich mit der aktuellen ESBK-Liste, bevor Geld eingezahlt wird.

Das Haus ist erst seit Kurzem online — ist es damit riskanter als ein etabliertes?

Nein, regulatorisch nicht: Dieselben Auflagen zu Mindestalter, Wohnsitz und Spielsperre gelten für casineo.ch und admiral.ch wie für ein zehn Jahre altes Haus. Das eigentliche Risiko liegt bei den nicht bewilligten Angeboten, die unter demselben Suchbegriff auftauchen und keiner Schweizer Aufsicht unterstehen.

Ich zahle am liebsten per TWINT ein — welche Wege bieten die neuen Anbieter sonst?

Sechs Zahlungswege bietet casineo.ch an, admiral.ch acht, darunter zusätzlich Skrill und Neteller als E-Wallets. TWINT gehört bei beiden Häusern dazu. Beide setzen die Mindesteinzahlung bei CHF 10 an, und eine Handyrechnung akzeptiert keiner der beiden Anbieter.

Ich habe gewonnen und brauche das Geld zügig — wie lange dauert die Auszahlung?

Zwischen wenigen Stunden und mehreren Werktagen dauert die Auszahlung, abhängig vom gewählten Haus: Casineo.ch bucht meist binnen eines Werktags aus, admiral.ch sichert keine feste Frist zu. In beiden Fällen zahlen die Häuser nur auf ein Schweizer Konto im eigenen Namen aus.

Ein neues Haus wirbt mit dem grösseren Bonus — lohnt sich der Wechsel?

Teilweise: Der beworbene Prozentsatz sagt wenig, entscheidend ist die Umsatzbedingung. Casineo.ch verlangt 30-fachen Umsatz an Spielautomaten und 300-fachen an Tischspielen innerhalb eines Monats, das etablierte mycasino.ch dagegen 35-fachen Umsatz in 30 Tagen. Ein neuer Anbieter ist damit nicht automatisch günstiger als ein etablierter.

Mir ist ein grösserer Gewinn gelungen — bleibt er bei einem neuen Anbieter steuerfrei?

Ja, bis CHF 1’071’000 bei Gewinnen ab dem 1. Januar 2026, sofern der Anbieter bewilligt ist. Darüber greift die Verrechnungssteuer von 35 %, und die Befreiung hängt an der Bewilligung des Anbieters, nicht an seinem Alter.